Die Alpenländische Weihnacht
Das große Weihnachtskonzert
Das große Weihnachtskonzert – „Die Alpenländische Weihnacht“ wurde am 10. Dezember 1995 in der weltbekannten Basilika zu Ottobeuren vor rund 4.000 begeisterten Zuhörern uraufgeführt. Seine Einzigartigkeit liegt in der homogenen Verschmelzung von Wort und Musik, die dem Publikum ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art garantiert. Am Sonntag, den 6. Dezember 2026 ab 17 Uhr, werden die Regensburger Domspatzen, das Ensemble Classique und der Schauspieler Christian Wolff die Stadthalle Osterholz-Scharmbeck mit weihnachtlichen Klängen erfüllen.
In genialer Weise gelingt es, die biblische Handlung der Geburt Christi mit der alpenländischen Landschaft und Kultur zu verbinden. Die hochkarätige Besetzung mit Christian Wolff (Erzähler), den Regensburger Domspatzen, dem Blechbläsersextett Ensemble Classique und einer Harfenistin stellt aus künstlerischer Sicht eine Idealkombination dar. Während der Knabenchor schon seit vielen Jahren zur internationalen Spitze gehört, haben die Brass-Künstler in jüngster Zeit durch ihre umjubelten Konzertgastspiele rund um den Globus für Furore gesorgt. Und dass Christian Wolff mit dem Herzen zu sprechen weiß, ist ohnehin bekannt. Dabei wird er von einfühlsamen Harfenklängen begleitet.
Die „Alpenländische Weihnacht“ ist thematisch unterteilt und reicht von der „Verkündigung“ über die „Herbergssuche“, zu den „Hirten“ an der „Krippe“. Strahlende Knabenstimmen und festliche Blechbläserklänge verkünden die frohe Botschaft des göttlichen Wunders und stehen im Wechsel mit weihnachtlich getragenen Chor- und Bläsersätzen. Harfenzwischenspiele vermitteln Ruhe und vereinen Musik und erzählten Text.
Christian Wolff liest Geschichten von Silja Welte, Jörg Zink und Karl Heinrich Waggerl. Kaum einem anderen Ereignis ist Waggerl so oft nachgegangen wie dem Geschehen der Christnacht. Christian Wolff gibt Waggerls Impressionen der Alpenländischen Weihnacht bildhaft und emotional wieder und verbindet dabei Nachdenkliches mit „Schelmerei“. Seine typische Erzählungsweise, stets gespeist mit ungewöhnlich feinem Humor, spricht sowohl jüngere als auch ältere Generationen an. Wolffs Interpretationen rufen beim Zuhörer ein tiefes Gefühl von Menschlichkeit hervor und entführen diesen in eine Märchenwelt.
Die Präsentation der „Alpenländischen Weihnacht“ in dieser einzigartigen Form hat bei all seinem künstlerischen Glanz einen weit tiefergehenden Sinn: die Zeiten sind kurzlebiger geworden – Stress und Hektik rücken gerade zur Weihnachtszeit mehr und mehr in den Vordergrund. Deshalb will diese Interpretation den Zuhörer nicht nur auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen, sondern zusätzlich wachrütteln, betroffen und nachdenklich machen.
